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Arcadix überzeugt deutsche Experten vom e-Testing

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E-Testing ist ein spannendes und zukunftsweisendes Feld. Wir werden mit unserer ganzen Reputation dazu beitragen, dass entsprechend wissenschaftlich überprüfte und justiziable E-Test-Verfahren ihren Einsatz finden.
Thomas Koeniger, IT-Verantwortlicher der DGP

Die Deutsche Gesellschaft für Personalwesen e.V. (DGP) hat sich in gut 60 Jahren eine exzellente Reputation auf dem Gebiet der Personal- und Organisationsentwicklung verschafft. Nun vollzieht sie mit TestDrive von Arcadix den Eintritt in die Ära des online-basierten e-Testings.

Mitglieder der DGP sind durchwegs juristische Personen wie oberste Bundesbehörden und Landesministerien der Bundesrepublik Deutschland sowie grosse und kleinere Kommunalverwaltungen. Die Mitglieder sind gleichzeitig die Kunden der DGP, und sie bestellen auch deren Vorstand. Weitere Auftraggeber der DGP e.V. sind z.B. auch Sparkasseninstitute und andere namhafte Organisationen, die für ihre Personalauswahl das Know-how der renommierten Berater in Anspruch nehmen. Alle eingesetzten Testverfahren und –inhalte werden von den DGP-Psychologen und weiteren Experten selbst entwickelt, normiert und anschliessend durch Bewährungskontrollen verifiziert. Diese Verfahren werden weder veröffentlicht noch sind sie von anderen Testanbietern käuflich zu erwerben. Die Resultate der Bewährungskontrollen werden hingegen publiziert (siehe www.dgp.de ). Sie dienen der kontinuierlichen Verbesserung der angewandten Methoden und dem Ausbau der Reputation.

Da die DGP in Sachen e-Testing bislang nur Erfahrungen mit Lösungen für geschlossene Netze (Knoppix auf LAN) gesammelt hat, betritt sie mit der nun erstmals genutzten Internet-Lösung von Arcadix in Deutschland Neuland. Selbstverständlich verlässt sich die DGP auch dabei auf die selbst entwickelten Testverfahren und –inhalte. Für TestDrive aufbereitet werden sie zurzeit in einem aufwändigen Testverfahren mit knapp eintausend Probanden sowohl auf die Eignung der vorgesehenen Items als auch auf die relevanten Qualitätsparameter der Resultate geprüft. Erst danach wird das Verfahren für die Anwendung bei Kunden freigegeben.

E-Testing ist in Deutschland – im Gegensatz zum angelsächsischen Raum und zur Schweiz – bislang nur begrenzt verbreitet. Als eines der Haupthindernisse erweist sich der Datenschutz. Die DGP-Aktivitäten zur Einführung des e-Testings werden denn auch von den Personalvertretungen des öffentlichen Dienstes sowie von den zuständigen Datenschutzbeauftragten mit Argusaugen verfolgt. Zwar machen sich die Bundeswehr oder Grossunternehmen wie die Lufthansa oder Siemens die Vorteile der Methode längst zunutze, doch verbreitet ist der Einsatz nicht. Auch die DGP wird das internetbasierte Test-Verfahren zunächst als Pre-Screening-Verfahren einsetzen. Die Grundlage für die Einstellungsentscheidungen bilden nach wie vor in erster Linie «paper/pencil-Verfahren».

Die Ursache, dass es vor diesem Hintergrund doch zum Einsatz von TestDrive kommt, liegt darin begründet, dass in Niedersachsen gerade zwei Abiturjahrgänge und damit eine hohe Zahl von Bewerbern auf den Arbeitsmarkt drängen. Um die Kosten der anstehenden Bewerbungsverfahren im Zaum zu halten, hat sich eine grosse Kommune – Mitglied der DGP – für den Einsatz von TestDrive entschlossen, um so eine Vorauswahl unter den Bewerbern treffen zu können.

Trotz der immer wieder vorgebrachten Datenschutzbedenken wird die DGP mit dem Einsatz von TestDrive eine bahnbrechende Vorreiterrolle in Sachen e-Testing wahrnehmen. Die DGP ist überzeugt, dass das e-testing-Verfahren in Kooperation mit der Schweizer Firma Arcadix noch weitere interessante Anwendungsperspektiven und Einsparpotenzial bietet. «Uns steht», äussert sich Thomas Königer, IT-Verantwortlicher der DGP, «ein mehrjähriges Überzeugungsprocedere bevor.» Deshalb sei er froh, mit Arcadix einen Partner gefunden zu haben, der sich auf diesen Zeithorizont eingestellt hat. Überhaupt habe das Projekt für die DGP komplexe Ausmasse angenommen. Über den hervorragenden Support der Mitarbeiter von Arcadix äussert er sich denn auch sehr zufrieden. Dieser habe massgeblich dazu beigetragen, den Einsatz beim Kunden termingerecht zu starten. Die testende Kommune habe ihn inzwischen wissen lassen, dass das Verfahren zu ihrer vollen Zufriedenheit verlaufe.
Auch mit der Akzeptanz der Probanden ist Koeniger zufrieden: Von den über 900 Teilnehmern des Testverfahrens hätten nur fünf Probleme beim Einloggen oder bei der Ausführung der Tests am PC gehabt, wobei keines davon auf das System selbst oder auf die Internet-Anbindung zurückgeführt werden konnte.

Bei der DGP ist man sicher, mit der Einführung des e-Testings einen grossen und entscheidenden Sprung in Richtung Zukunft getan zu haben. «Über kurz oder lang werden sicherlich computerunterstützte Verfahren verstärkt angewendet werden und vielfach schriftliche Testverfahren ablösen.», ist Koeniger überzeugt.